Cannabis-Pflanzen und Kältestress: Ursachen und Lösungen

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Wenn Cannabis-Pflanzen niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind, können sie hängen und braune Flecken auf den Blättern entwickeln. Kalte Pflanzen wachsen langsamer und produzieren kleinere Knospen mit mehr Stängeln dazwischen. Weitere Symptome von Kältestress sind gelbe oder hängende Blätter, braune und gewellte Blattspitzen sowie Bleichen oder Absterben der Blätter bei Frost. Um kältbedingte Probleme zu verhindern oder abzumildern, können Züchter:

1. Die Temperatur kontrollieren, indem sie ihren Anbauraum richtig einrichten und die Tages- bzw. Nachtlichtperioden anpassen.
2. Lichtpläne zu ihrem Vorteil nutzen, um sicherzustellen, dass die Anbaulichter nachts eingeschaltet sind, wenn es am kältesten ist und die „Nacht“ während des wärmsten Teils des Tages stattfindet.
3. Geeignete Anbaulichter wählen und „große Glühbirnen“ wie MH/HPS oder LEC (CMH) bevorzugen, da diese mehr Wärme abgeben und die Innentemperatur der Blätter erhöhen, was das Wachstum fördert.
4. Andere Ausstattungstipps nutzen, wie z.B. den Einsatz eines Anbautents, die Isolierung des Anbaubereichs und die Verwendung eines Lüfters mit Temperaturregelung.
5. Verstehen, dass Nahrungsergänzungsmittel den Hanfpflanzen nicht signifikant dabei helfen, mit Kälte umzugehen. Eine angemessene Bewässerung, Versorgung mit Nährstoffen und Aufrechterhaltung des pH-Werts können jedoch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Stress unterstützen.
6. Die Wurzeln warm halten, indem man direkten Kontakt mit kalten Oberflächen vermeidet, zum Beispiel indem man eine Holzplatte verwendet oder den Pflanzentopf in einen größeren Topf stellt, um eine zusätzliche Isolierung zu erreichen.
7. Das Überwässern vermeiden, da kalte Pflanzen weniger Wasser trinken und anfälliger für Hängen und Überwässerung sind.
8. In Erwägung ziehen, automatisch blühende oder kältetolerante Sorten anzubauen, die längere Lichtperioden erlauben oder kälteresistenter sind.

Einführung

Cannabis-Pflanzen sind anfällig für kalte Temperaturen, was verschiedene Symptome hervorrufen und ihr Wachstum und die Knospenproduktion beeinträchtigen kann. In diesem Artikel werden wir die Ursachen und Lösungen für Kältestress bei Cannabis-Pflanzen untersuchen und Gärtnern wertvolle Einblicke geben, wie sie diese Probleme verhindern oder mildern können.

Symptome von Kältestress bei Cannabis-Pflanzen

Bei Exposition gegenüber kalten Temperaturen können Cannabis-Pflanzen mehrere Symptome von Kältestress zeigen. Dazu gehören Hängenlassen, braune Flecken auf den Blättern, gelbe oder hängende Blätter, braune und gekräuselte Blattspitzen und sogar Bleichen oder Absterben der Blätter der Pflanze bei Frosttemperaturen. Es ist für Gärtner wichtig, diese Symptome rechtzeitig zu erkennen und die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz ihrer Pflanzen zu ergreifen.

Temperaturkontrolle im Grow Room

Ein wichtiger Schritt zur Verhinderung oder Minderung von kältebedingten Problemen bei Cannabis-Pflanzen besteht darin, die Temperatur im Grow Room zu kontrollieren. Gärtner sollten ihren Grow Room ordnungsgemäß einrichten und die Tages- /Nachtlichtperioden entsprechend anpassen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Temperatur für die Pflanzen im optimalen Bereich bleibt.

Darüber hinaus können Gärtner den Lichtplan zu ihrem Vorteil nutzen. Sie können die Grow Lights nachts eingeschaltet lassen, wenn es am kältesten ist, so dass die „Nacht“ während des wärmsten Teils des Tages stattfindet. Dadurch kann eine stabile Temperatur für die Pflanzen aufrechterhalten werden.

Auswahl geeigneter Grow Lights

Die Wahl der Grow Lights kann ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von Kältestress bei Cannabis-Pflanzen spielen. Gärtner sollten „große Lampen“ wie Metalldampflampen (MH), Hochdruck-Natriumdampflampen (HPS) oder Ceramic Metallhalogendampflampen (LEC/CMH) gegenüber LEDs bevorzugen. Diese Arten von Lampen emittieren mehr Wärme, was die Innentemperatur der Blätter erhöhen kann, das Wachstum fördert und dazu beiträgt, den Auswirkungen von Kältestress entgegenzuwirken.

Zusätzliche Ausstattungstipps

Neben der Temperaturkontrolle und der Wahl geeigneter Grow Lights können Gärtner weitere Ausstattungstipps verwenden, um ihre Cannabis-Pflanzen vor Kältestress zu schützen. Die Verwendung eines Grow-Zelts kann die Temperatur regulieren und eine kontrolliertere Umgebung schaffen. Die Isolierung des Anbaubereichs durch Verwendung von reflektierenden Materialien kann ebenfalls dazu beitragen, die Wärme zu speichern.

Die Verwendung eines Lüfters mit Temperaturregelung kann dazu beitragen, eine konstante Temperatur aufrechtzuerhalten und drastische Schwankungen zu verhindern. Dies kann insbesondere nachts, wenn die Temperaturen zu sinken neigen, hilfreich sein.

Richtige Pflege und Nährstoffmanagement

Obwohl Nahrungsergänzungsmittel Cannabis-Pflanzen nicht signifikant dabei helfen, mit Kältestress umzugehen, kann eine richtige Pflege und ein entsprechendes Nährstoffmanagement ihre Resistenz gegen Stress unterstützen. Gärtner sollten sicherstellen, dass ihre Pflanzen ausreichend Wasser, Nährstoffe und geeignete pH-Werte erhalten. Dies kann dazu beitragen, die Gesundheit der Pflanzen zu stärken und ihre Fähigkeit zu verbessern, kalte Bedingungen zu überstehen.

Schutz der Wurzeln

Es ist wichtig, dass die Wurzeln warm gehalten werden, um Kältestress bei Cannabis-Pflanzen zu verhindern. Gärtner sollten direkten Kontakt zwischen den Wurzeln und kalten Oberflächen vermeiden. Dies kann durch die Verwendung eines Stücks Sperrholz oder das Platzieren des Pflanzentopfes in einem größeren Topf zur besseren Isolierung erreicht werden. Durch den Schutz der Wurzeln können Gärtner die negativen Auswirkungen von Kälte auf die Pflanzen minimieren.

Überbewässerung vermeiden

Es ist wichtig, dass Gärtner vorsichtig mit der Überbewässerung ihrer Cannabis-Pflanzen umgehen, insbesondere bei kalten Temperaturen. Kalte Pflanzen neigen dazu, weniger Wasser zu trinken, und Überbewässerung kann zu Hängenlassen und anderen damit verbundenen Problemen führen. Durch die Überwachung des Bewässerungsplans und dessen Anpassung nach den Bedürfnissen der Pflanze können Gärtner eine Überbewässerung verhindern und das Risiko von Kältestress verringern.

Anbau von autoblühenden oder kältetoleranten Sorten

Um die Auswirkungen von Kältestress weiter zu mildern, können Gärtner den Anbau von autoblühenden oder kältetoleranten Sorten in Betracht ziehen. Autoblühende Sorten ermöglichen längere Lichtperioden, die die niedrigeren Temperaturen kompensieren können. Kältetolerante Sorten hingegen vertragen tiefere Temperaturen besser und haben weniger negative Auswirkungen auf das Wachstum und die Knospenproduktion.

Fazit

Kältestress kann das Wachstum und die Entwicklung von Cannabis-Pflanzen erheblich beeinträchtigen und zu verschiedenen Symptomen und verringerten Erträgen führen. Durch die Kontrolle der Temperatur, die Auswahl geeigneter Grow Lights, den Einsatz der richtigen Ausrüstung, eine angemessene Pflege und Nährstoffversorgung, den Schutz der Wurzeln und die Berücksichtigung der Sortenauswahl können Gärtner die schädlichen Auswirkungen von Kältestress verhindern oder mildern. Durch die Umsetzung dieser Strategien können Gärtner die Gesundheit und Vitalität ihrer Cannabis-Pflanzen gewährleisten, das optimale Wachstum fördern und die Knospenproduktion maximieren.