10 Tipps für einen erfolgreichen Indoor Grow ᐅ IsGebongt

10 Tipps für einen erfolgreichen Indoor Grow

Eigenes Cannabis anbauen kann eine tolle und spannende Aufgabe sein, aber es gibt auch einige Punkte bei denen immer wieder Probleme auftauchen, wenn man nicht gut genug vorbereitet ist. Aber keine Sorge, die Kopfschmerzen und das verschwendete Material kann man vermeiden, mit den nötigen Informationen und einer guten Vorbereitung.

Das Internet ist wie eine riesige Bibliothek von Informationen, wo du zwischen all den Ratschlägen verloren gehen kannst. Aus diesem Grund stellen wir dir in diesem Artikel die 10 wichtigsten Tipps für einen erfolgreichen Indoor Grow zusammen.


  1. Starte mit dem richtigen genetischen Material

Dieser Schritt ist wohl einer der wichtigsten Schritte im Wachstumsprozess. Eine Pflanze mit guten Genen wird für alles andere eine solide Grundlage schaffen. Keine Anstrengung der Welt kann einer Pflanze mit schlechten Genen helfen, besser zu wachsen und kräftigere Buds abzuwerfen. Man sollte deshalb gut recherchieren um die richtige Sorte für ein Grow Projekt auswählen zu können.

Es wird auch empfohlen nicht mit Stecklingen aus einem Klon zu arbeiten, sondern die Pflanzen direkt aus den Samen großzuziehen. Ein Klon entwickelt viel häufiger Krankheiten, Infektionen oder ist einfach nur schwächer. Suche nach Sorten, die für ihr kräftiges Wachstum, Gesundheit und dicke Blüten bekannt sind.


  1. Vorbereitung des Grow Rooms/ Grow Box

Beim erfolgreichen Anbau von Cannabis dreht sich alles um die Planung. Lege vorher fest, wie viele Pflanzen in die Grow Box kommen.  Andernfalls könnten zu viele Pflanzen auf unzureichender Fläche wachsen. Vergewissere dich auch, dass eine ausreichende Belüftung vorhanden ist und Platz für zusätzliche Geräte wie LED Grow Lampen, Absaugung*,Reflektor, Ventilator* und sonstige Materialien vorhanden ist. Im Idealfall sollte der Raum zu 100% abgedichtet sein und verhindern, dass Gerüche oder Licht austreten.


  1. Boden und Düngemittel Management

Ein natürlicher Boden von guter Qualität bzw einige Säcke spezieller Grow Erde* sind ausreichend und werden die Pflanzen mit den notwendigen Ergänzungen und Nährstoffen versorgen. Wenn der Boden von guter Qualität ist, bedarf es keiner weiteren Zusätze oder zumindest erst in den letzten Wachstumsstadien und in der Blütephase. Sei immer vorsichtig, wenn du extra Dünger* hinzufügst. Zu viel Dünger kann Verbrennungen, Blattschäden und einen insgesamt geschwächten Zustand verursachen. Stelle immer sicher, dass Du seriöse Produkte von bekannten Marken verwendest und du vor dem Kauf ausreichend Informationen hast.


  1. Bereitstellen von geeignetem Licht

Licht ist einer der wichtigsten Aspekte für den erfolgreichen Anbau von Cannabis und kann zum Glück sehr genau kontrolliert werden. Moderne Geräte wie LED-Grow Lampen für Marihuana sind das perfekte Werkzeug dafür. Optimal wäre das Licht für jede Wachstumsstufe anzupassen. Eine der nützlichsten Funktionen von LED Grow Lampen ist, dass das Lichtspektrum eingestellt werden kann. So kann man spezielle Lichtspektren ermöglichen und perfekt auf die Bedürfnisse der Anlage abstimmen. Zum Beispiel ist es am besten, während des vegetativen Stadiums Licht im blauen Spektrum zu haben, wohingegen Licht im roten Spektrum der Pflanze hilft, während der Blütephase größere Knospen zu entwickeln.


  1. Die richtige Temperatur in der Grow Box

Die richtige Raumtemperatur ist für die Photosynthese der Pflanze unerlässlich. Wenn der Raum kalt ist, verdunstet die Pflanze weniger Flüssigkeit durch die Blätter, was insgesamt zu einer geringeren Nährstoffaufnahme führt.

  • Wenn die Beleuchtung funktioniert, liegt die empfohlene Temperatur zwischen 25° C und 29° C. Wenn die Pflanze reift, kann die Temperatur auf 30° C erhöht werden.
  • Wenn die Beleuchtung nicht funktioniert, liegt die empfohlene Temperatur zwischen 20° C und 25° C.

Versuche, den Unterschied zwischen den Hell- und Dunkelphasen auf maximal +-5 Grad zu halten. Wenn die Temperatur während der Lichtzyklen 25 ° C beträgt, sollte die Temperatur während der Dunkelphase nicht unter 20 ° C liegen.


     6. Schneiden, Rupfen, und Geduld

Hierbei handelt es sich um eine spezielle Technik beim Cannabisanbau. Es ist eine Methode zum Züchten buschiger Pflanzen und zum Erzielen größerer und dickerer Knospen. Schneide am mittleren Wachstumspunkt auf der Oberseite der Pflanze den Stil ab, um eine buschige Expansion zu stimulieren, jedoch nur, wenn die Pflanze nicht weniger als 2 Wochen von der Blüte entfernt ist. Zupfen Sie dann alle Blätter weg, die das Licht daran hindern, alle Bereiche zu beleuchten. Schneide aber nicht zu viel weg, da der Prozess einen kontrollierten Stress für die Pflanze erzeugt. Schließlich ist Geduld der Schlüssel. Überstürze die Schritte nicht und überwache den Prozess, während sich die Pflanzen entwickeln.


  1. Halte den Grow Bereich sauber

Das Reinhalten der Anbaufläche ist eine weitere wichtige Sache, die du beachten solltest. Obwohl es sich selbsterklärend anhört, ist es dennoch erwähnenswert, da Cannabis anfällig für Krankheiten ist. Natürlich möchtest du verhindern, dass die Pflanzen Krankheiten entwickeln. Der beste Weg, dies zu tun, ist, sich vor dem Umgang mit den Pflanzen die Hände zu waschen und die Werkzeuge immer zu reinigen. Es schadet zudem nie die Grow Box gelegentlich komplett zu säubern.


  1. Gute Luftzirkulation

Ein gut belüfteter Growraum mit frei strömender Luft ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Jeder professionelle Züchter ist sich bewusst, dass die Qualität der Luft einen enormen Qualitätsunterschied am Ende ausmachen kann. Wenn Du weniger als 5 Pflanzen mittlerer Größe anbauen willst, reicht es aus, zwei oszillierende Lüfter zu verwenden. Wenn du mehr Pflanzen anbauen möchtest, benötigst du eventuell mehr Lampen die auch mehr Wärme erzeugen und größere Ventilatoren sowie ein besseres Absaugungssystem.

Lüfter Set


  1. Erntezeitpunkt

Stelle sicher, dass du nicht zu früh oder zu spät erntest. Die Blüten haben ihre Reife erreicht, wenn die weißen Haare ihre Farbe in rostrot oder sogar bräunlich gefärbt haben. Es ist auch üblich, einige Knospen auf verschiedenen Stufen zu ernten, um genau zu bestimmen, welche die besten Ergebnisse liefert. Wenn das THC in der Pflanze reift, wird die Wirkung „stoneig“.


  1. Trocknen und Weiterverarbeitung

Das ist der letzte und beste Schritt im ganzen Wachstumsprozess, aber sicherlich nicht einer, der bei der Vorbereitung vernachlässigt werden sollte. Einige Fachleute sagen sogar, dass das, was man nach der Ernte tut, genauso wichtig ist wie die Vorgänge davor. Durch das richtige Trocknen und fermentieren können die Knospen aromatischer werden, ein besseres Aussehen haben und sogar die Wirksamkeit erhöhen. Trockne die Blüten zuerst langsam und fermentierensie anschließend bis zu einem Monat in Gläsern, damit sie kompakter werden und ihre volle Wirkung entfalten können.


Fazit

Wir hoffen, dass dir diese 10 Tipps beim Indoor Growing helfen. Befolge einige grundlegende Aspekte, dann wird der Grow garantiert gelingen. Denke daran, dass das Growen ein langfristiges Projekt ist und dass dir jeder Rückschlag eine Lektion erteilt, die du später zu deinem Vorteil nutzen kannst. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und bei jedem Grow wird man automatisch besser.

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